Mittwoch, 30. September 2015

Einjährig & Zweijährig & Stauden

Die Vexiernelke ist (wie viele alten Bauerngartenblumen) zweijährig, das bedeutet, dass im ersten Jahr nur das "Grünzeug" wächst, im günstigsten Fall gibt es bei manchen Pflanzen im ersten Herbst kleine Blüten, zur vollen Pracht kommt die zweijährige Pflanze aber erst im zweiten Jahr. Da wächst sie zu voller Größe, blüht und bildet Samen, die zu Boden fallen und im Jahr darauf für den Start zum nächsten Zweijahres-Zyklus sorgen.

Hier sieht man beide Wachstumsstufen: die (nun schon in den letzten Zügen liegenden) großen blühenden Pflanzen und die kleinen, die uns im kommenden Sommer erfreuen werden.




Die Ringelblumen (ja, auch die blühen noch immer!) sind hingegen einjährig: die Pflanze lebt nur ein Jahr, bildet nach der Blüte (zahlreiche) Samen aus, die im Jahr darauf für die nächste Ringelblumengeneration sorgen.


Blumen, die jedes Frühjahr wieder kommen, nennt man Stauden. Dazu zählen zum Beispiel Mädchenauge (Bild, ist aber nicht aktuell)  oder Rittersporn oder auch die Hortensien.


Dienstag, 29. September 2015

Herbstkräfte

Da es in den vergangenen Wochen nun ja endlich einige Male geregnet hat, wächst und blüht es noch an vielen Stellen, zum Beispiel habe ich noch kleine Glockenblumen gefunden.



Wobei: Hier ist nicht genau das gewachsen, das eigentlich wachsen sollte ... Erinnert ihr euch? Hier steht der Maulbeerbaum inmitten extra abgeschnittener Eschen, die ihm Schutz und Stütze sein sollten. Nun ja, die Eschen haben schon mal gut ausgetrieben - oder es ihnen der Maulbeerbaum gleich tun wird?


Montag, 28. September 2015

Ernten Ende September

Letztes Jahr hatten wir ja keine Weingartenpfirsiche, dafür gab es heuer reichlich ... mittlerweile sind diese hier schon Marmelade. ;)



Die letzten Himbeeren vor dem ersten Frost.



Das Hochbeet wartet auch schon auf den Schnee, damit man nicht mehr sieht, wie wenig schön es aussieht ... Ein wenig Endiviensalat, allerletzter Mangold und einiges an Petersilie gibt es noch zu ernten.
Man beachte im linken vorderen Eck meinen (zukünftigen) Kriecherlbaum, der nun schon ansehnlich groß geworden ist!

Sonntag, 27. September 2015

Kuh zum Sonntag

Wenn man den Kühen zusieht, wie entspannt sie während des Wiederkäuens in der herbstlichen Wiese liegen, entspannt einen das doch gleich mit -  finde ich. Und daran will ich euch teilhaben lassen, schließlich ist Sonntag:



 Neugierig sind Kühe auch, sie haben genau geschaut, was ich da mache!




Leider sieht man hier nicht recht gut, was ich zeigen will: Kühe sind durchaus wählerisch, so bleiben zum Beispiel die Wegwartepflanzen stehen, Diesteln natürlich auch. Da wird richtiggehend herumgeweidet.


Samstag, 26. September 2015

Ausblicke

Man beachte die Holz-Hocker, an denen Wind, Regen und Sonne, diverse Insekten und nicht zu vergessen Spechte herum-werken. Der erste Hocker ist ja bereits zusammengefallen, die beiden angrenzenden werden ihm vermutlich im kommenden Jahr folgen ...


Das ist der wärmste und geschützteste Platz unseres Grundstückes ("Little Italy"), nebst Weinstock haben sich die beiden neuen Marillenbäume sehr gut entwickelt (trotz des trockenen Sommers), und der Mispelbaum fühlt sich überhaupt pudelwohl, wie am nächsten Bild zu sehen ist


Freitag, 25. September 2015

Durcheinander

Diese Hortensie blüht weiß und wenn sie verblüht, färbt sie sich rosa. Irgendwie kommt mir das so vor, als ob sie sich schämt, weil sie verblüht, und deshalb errötet . ;)


 
Hier bin ich länger gestanden, weil sich die Gegebenheiten so stark verändert haben. Vor wenigen Jahren war es hier komplett sumpfig, da hätte man nicht stehen können. Durch das Anlegen des Biotops wurde der Boden entwässert und die Trauerweide, die wir auch in der Zeit gepflanzt haben, macht diesen Platz echt zu etwas Besonderem. 


Bald werden wir uns diesen Holzstößen widmen müssen ... nach 1-2 Jahren Trocknung im Freien werden die Meterscheiter auf die Hälfte geschnitten und sollten noch ein Jahr unter Dach lagern, bevor wir sie verheizen.



Donnerstag, 24. September 2015

Dekoratives

Was fürs Auge ...



Ich bin ja nicht die große Deko-Queen ... aber diese meine Idee, die Mohnkapseln in alte Rexgläser zu stellen, finde ich ausnehmend gelungen. Da klopfe ich mir mal auf meine kleine Deko-Schulter! ;)

Mittwoch, 23. September 2015

Mal wieder Tierisches

Vermutlich wegen des vielen Totholzes, das wir am Grundstück haben, haben wir echt viele Spechte. Ich höre sie oft, aber ich sehe sie auch oft, entweder auf den Bäumen oder beim Fliegen, wo sie wegen ihres markanten Fluges leicht zu erkennen sind. Sie "sacken" im Flug nämlich immer mal wieder ab. Heute haben wir einen Grünspecht direkt vorm Küchenfenster sitzen gehabt. Diverses Gewürm gibt es ja nicht nur in alten Baumstämmen zu finden!



Was hier zu sehen ist, ist ein Hinweis auf Tiere, genauer gesagt auf Wildschweine. Sie haben sich hier eine Suhle zurecht gegraben - und es liegt nun an uns, die Redensart "sich im Dreck suhlen" mit Bildern zu füllen ... ;)

Dienstag, 22. September 2015

Erntezeit

Die ersten Äpfel sind geerntet! Und der heftige Rückschnitt vor zwei/drei Jahren hat sich ausgezahlt: die Bohnäpfel sind nun echt viel größer!



Den ersten Teil der Weingartenpfirsiche haben wir auch schon geerntet - und umgehend Marmelade gemacht. Der ganz leicht bittere Ton des Weingartenpfirsichs macht den entscheidenden Unterschied zu der an sich jahauptsächlich picksüßen normalen Pfirsich-Marmelade aus. Damit der Geschmack erhalten bleibt, koche ich die Früchte mit der Schale (denn da "sitzt" dieser spezielle Geschmack) und dann streiche ich das Mus durchs Sieb. Denn in der Konsistenz ist die Schale ja nicht angenehm.



Und Fisolen mit Bohnenkraut gab's natürlich auch wieder. :)

Montag, 21. September 2015

Farbspiele

Ein Großteil der herbstlichen Pracht rührt ja von den Farben und von ihrer Intensität her.

Hier also zwei Mal typisch Herbstliches (roter Hartriegel und schwarzer Holler) und das letzte Bild ist dann ein "sommerliches Einsprengsel" - das dürfte mit den warmen Temperaturen zu tun haben, dass es noch vereinzelt Erdbeeren gibt.








Sonntag, 20. September 2015

Sonntagsgruß mit Himmel & Hexentanzplatz

Zum Herbstsonntag habe ich nun den Herbsthimmel als Header fotografiert, und als Tagesfotos gibt es (mal wieder) Riesenboviste.

Denn tatsächlich sind sie erneut nachgewachsen, wobei man nun die typische Kreisform sehen kann, in der Schwammerl ja oft wachsen. - Also man sieht einen Teil, den anderen muss man sich dazu denken. ;)

Ich erinnere mich, dass meine Mutter das Innere dieses Kreises  "Hexentanzplatz" genannt hat, wenn wir beim Schwammerlsuchen auf so eine Formation gestoßen sind.





Und dann bin ich gestern nachschauen gegangen, ob an der Stelle, wo fast jedes Jahr ein oder zwei solcher Risenboviste stehen, auch wieder was wächst. Und tatsächlich stand da ein ganz besonders großes Exemplar - allerdings schon zu weich zum Essen.



Wovon es heuer echt wenig gab: Parasole, zwei kleine habe ich aber oben am Waldrand, wo der ganz große Bovist steht, gesehen. Hier einer für den Gusto:



Samstag, 19. September 2015

Wo "wir anfangen"

Hier oben kommt man aufs Grundstück, das ist quasi der "Eingang".



Wenn man dann auf die Seite, Richtung Bach hinunter schaut, sieht man auf die über die Jahre wirklich bemerkenswert gewachsene Hecke, die die Grenze zum Nachbarn bildet. Wir haben eine Naturhecke angelegt, mit heimischem Gehölz von Weide (unten beim Bach ist es sumpfig) über Schneeball und Flieder bis zu Dirndl und Weißdorn.



Im oberen Bild sieht man sie auf der linken Seite hereinragen, am letzten Bild hier stehe ich direkt unter dem wunderschönen Blätterdach der Edelkastanie.

Freitag, 18. September 2015

Topfpflanzen

Lang werden diese Töpfe nicht mehr heraußen stehen, zumindest Agaven und Lorbeer müssen über den Winter wieder in frostsichere Gefilde verbracht werden.



Donnerstag, 17. September 2015

Blüten - herbstlicher Abgesang ;)


Das ist der "Samenkopf" einer gelben Wasserlilie ... schaut wie ein lustig in den Himmel schauendes Tierbaby aus. ;) Diese Lilien sind sehr vermehrungsfreudig, ausgehend von den ersten zwei Stöcken haben wir mittlerweile viele am Teichrand stehen.



Bei jedem Windstoß verlieren die Rosen Blütenblätter.



Unverwüstlich blühen diese Bauerngartenblümchen nun schon wochenlang!


Und natürlich ist die Ringelblume auch noch immer eine Augen- (und Bienen-) - Weide!

Mittwoch, 16. September 2015

Früchte

Das ist ein Gravensteinerapfel, der nicht nur uns schmeckt. Hier sieht man nur die Ameise, doch als ich kurz später hier noch einmal vorbei gekommen bin, sind einige Hornissen in dieser "Fraßstelle" gesessen.



Die Stangenbohnen haben wir entweder zu spät gesät oder wir haben eine sehr späte Sorte erwischt, erst jetzt stehen sie so richtig üppig da, erst jetzt werden die ersten Bohnen reif!

Montag, 14. September 2015

2x Teich

Die Temperatur und die Menge des durchfließenden Wassers sind nur zwei Faktoren, die die Wasserqualität der Teiche beeinflussen. U.a. sorgen auch die Fische für Unterschiedlichkeiten. So ist der obere Teich, wo die (im Boden "grundelnden") Karpfen sind, deutlich trüber als der untere, wo die Forellen sind. Warum wir heuer derart viele Wasserlinsen am unteren Teich gehabt haben, weiß ich aber nicht.