Mittwoch, 30. April 2014

Geduckt


Es ist typisch fürs Waldviertel, dass die Dörfer nicht oben am Berg, sondern unten an den Bachläufen errichtet wurden. St.Leonhard ist eine Ausnahme, was seinen Grund in der vergleichsweise späten Gründung des Ortes hat. Unser Hof ist aber ganz typisch ins Tal geduckt.

Dienstag, 29. April 2014

Nun ist die Hühnerschar komplett!

Am Wochenende haben unsere Hühner ihren Hahn bekommen, damit sie vollends glückliche Hühner sein können. Es ist ein junger "Italiener" (mit Spuren einer anderen Rasse), der sich als erstes gegen die große weiße Henne durchsetzen musste (die beiden sind sich mit aufgeplusterten Halsfedern gegenübergestanden). Er hat außerdem umgehend zu krähen begonnen - um die Hennen zu beeindrucken und um festzustellen, ob er der einzige Hahn für diese Schar ist. Hätte es noch einen gegeben, wäre er spätestens beim Krähen zur Revierverteidigung angetreten.


Am folgenden Bild im Vordergrund ist die zehnte, die Nachzügler-Henne zu sehen. Die Hühner waren zwar nur eine Woche getrennt, aber so lang scheint ein Hühner-Zusammengehörigkeitsgefühl nicht vorzuhalten. Die arme Henne hat ganz schön unter Heimweh gelitten, speziell am ersten Abend ist sie lauthals klagend-gackernd im Gehege herummarschiert und wollte gar nicht gern zu den anderen in den Stall gehen.

Im Hintergrund ist die Ausreißerin zu sehen. Ich dachte ja, dass ich mit dem Versperren des Fluchtweges ihre Ausflüge auf die andere Seite des Zaunes beendet hätte, aber wir haben sie schon wieder außerhalb gesehen. Da machte sie einen kurzen Ausflug auf die andere Seite des Hauses und dann blieb sie jenseits des Zaunes ohnehin in der Nähe ihrer Kolleginnen. Am Abend ist sie dann wieder innerhalb des Zaunes gewesen. - Hoffentlich überlebt sie ihre Ausflüge, bis wir endlich herausbekommen, wo sie sich einen neuen Ausgang gemacht hat.


Hier nun die ganze Hühnerschar: 10 Hennen und 1 Hahn.


Und hier ein schönes Foto, wie die Hühner aus dem Hühnerstall trippeln:


Ach ja: das Nestproblem haben wir auch gelöst: die Hühner brauchen "überdachte" Nester, damit sie sich sicher fühlen. Wir haben die Nesterl in Kisten gestellt - und sie wurden sofort "befüllt".


Montag, 28. April 2014

HühnerHühner

Schon lang nichts mehr von den Hühnern gehört?

Die Ausreißerin ist jetzt immer schön brav im Gehege, weil ich das Schlupfloch gefunden habe, durch das sie sich - Strom hin oder her - hinaus und abends wieder hineingezwängt haben muss.
Eine zweite Henne hat auch schon auf sich aufmerksam gemacht, nämlich die schwarze ("Blacky"): sie ist immer die Erste, wenn sich etwas möglichgerweise Interessantes tut. Wenn ich zum Beispiel die Tür aufmache. :) Und es ist auch kein Zufall, dass sie auf fast jedem Foto drauf ist - und meistens eher vorne.Und wen sehen wir auch hier bei diesem Foto, das ich aus dem Küchenfenster hinaus geschossen habe?


Nur die Braune war ein wenig schneller - und die ist sowieso auch ganz schön durchsetzungsstark. Ich habe sie schon dabei beobachtet, wie sie eine andere aus dem Nest gedrängt hat, weil SIE jetzt ihr Ei legen wollte.
Nach wie vor gehen alle 9 Hühner nur zu einem Nest. Aber ich arbeite an einer Lösung dieses Problems - es gibt am Vormittag nämlich regelrechten Staubetrieb vor diesem einen Nest!

Samstag, 26. April 2014

Reinsaatmarkt, Samstag und Sonntag 10-18 Uhr



Heute und morgen bin ich mit Produkten vom Moosauer-Hof und ausgesuchten Stücken von Simon&Jakober bei Frau Emmelmann und ihrem Reinsaat-Frühlingsfest. Wir beziehen unser Saatgut und auch die Gemüsepflänzchen von dort. An diesem Wochenende wird jede Menge los sein - wer will kommen?

St.Leonhard/Hornerwald, Reinsaat Emmelmann!

(PS: Das Foto zeigt die Keimblätter, wie sie sich aus dem Kürbiskern schälen. Diese Kraft! Immer wieder bewundernswert.)

(PPS: Gestern ist es ja eine Woche her, dass wir unsere Hühne bekommen haben. Die Eierbilanz der 9 Hühner: 42 Stück! Außerdem kam gestern das 10 Huhn auch noch dazu. Und heute soll noch ein Hahn kommen. Fotos und Details folgen, wenn ich mehr Zeit habe! :) )

Freitag, 25. April 2014

Ranunkel und Sommerküche

Die herrliche Üppigkeit der Ranunkeln vor den Küchenfenstern ist für mich jedes Jahr das Zeichen, dass es jetzt "wirklich losgeht" mit der neuen Saison.


Sowie es wärmer wird, richtet sich unser Augenmerk dann ja auch wieder auf die andere Seite, Richtung Teiche. So habe ich gestern die Sommerküche frühlingsfein gemacht. Jetzt fehlt nur noch die Sonne. :)


Donnerstag, 24. April 2014

Morgenstimmung am Teich

Gestern war es endlich so weit: es hat geregnet! Das war extrem notwendig, die Erde war schon so trocken, wie ich es noch nie erlebt habe. - Dieses Morgenfoto vom Teich ist von vorgestern, denn heute früh ist es ganz verhangen.


Mittwoch, 23. April 2014

Ausreißen: Die Aufregung geht weiter!


Nachdem wir unserer "kleinen Weißen" nach dem esten Ausreißversuch den Flügel gestutzt hatten, wähnte ich mich - respektive sie - auf der sicheren Seite .... mitnichten! Gestern spazierte sie mir am frühen Nachmittag erneut vor der Haustür entgegen ...
Ich habe versucht, sie wieder in die Sommerküche zu bugsieren, aber das hat sie umgehend durchschaut, so ließ ich sie eben ihrer Wege ziehen. Bald habe ich sie jedoch in der Nähe der anderen Hühner gesehen - allerdings auf der anderen Seite des Zaunes und in durchaus provokantem Herumstolzier-Schritt. So ist es den ganzen Nachmittag über geblieben. - Und dann war sie plötzlich wieder bei den anderen im Gehege.  Wie das geht, dass sie mit gestutzem Flügel über den Zaun kommt, ist mir ein Rätsel.

Die anderen leben ihr glückliches Hühnerleben innerhalb des Zaunes und vertreiben sich die Zeit mit Fressen - und mit Staubbädern:


Und ich? Ich war dieser Tage sogar einmal spazieren ;) :


Dienstag, 22. April 2014

Hühner: Eierlegen und Ausreißen

Obwohl wir den Hühnern drei Nistplätze hergerichtet haben, gehen sie -immer schön der Reihe nach - nur zu einem. Übrigens sind sie heute sofort ins Freie gesprintet, sowie ich ihnen das Fenster aufgemacht habe. Zum Eierlegen (heute gabs 6 Stück) kommen sie dann wieder in den Stall - und nach vollbrachter Tat künden sie lauthals mit dem charakteristischen Triumpfgeschrei davon.



Und dann gab es gestern die erste Aufregung, weil ein Huhn plötzlich nicht mehr im Gehege war und sich auch im Stall nicht aufgehalten hat. Tatsächlich musste es über den Zaun geflogen sein und tauchte dann rund ums Haus - heftig scharrend - immer wieder auf. Um es zu fangen, waren wir zu langsam, aber glücklicherweise ist es dann in der Sommerküche verschwunden .... schwuppdiwupp haben wir alle Türen geschlossen. Nun hatten wir es wenigstens in sicherer Verwahrung.


Besonders beeindruckt war sie nicht, wie hier unschwer zu erkennen ist! Gegen Abend hat sie sich dann auf einen der Balken gesetzt - und von dort haben wir sie in der Nacht dann "heruntergepflückt". Wenn man ganz leise und nur vorsichtig mit der Taschenlampe hantierend unterwegs ist, kann man Hühner ganz leicht im Schlaf überraschen. Wir hatten übrigens die Hilfe eines lieben junges Freundes, denn ich bin für solche Aktionen nicht zu haben. Bei der Gelegenheit wurde der Ausreißerin ein Flügel gestutzt (das tut nicht weh, sie hat nicht einmal gezuckt), damit das ihr einziges Ausreiß-Abenteuer bleibt!

Montag, 21. April 2014

Hühnergeschichten

Auch gestern haben die Hühner den Stall nicht gleich verlassen, als ich ihnen das Fenster aufgemacht habe. Erst gegen 11 Uhr waren dann aber alle auf einen Schlag draußen - es sieht so aus, als ob sie darauf gewartet hätten, dass die meisten von ihnen ihre Eier ins Nest gelegt haben, bevor sie gemeinsam den Stall verlassen. Wenn das mal nicht soziale Hühner sind! :)

Hier aber erst einmal zwei Fotos vom ersten Ausgang ins Freie, die Beiden haben das Freigehege nach allen Regeln der Kunst studiert, bevor die anderen nachgefolgt sind.



Und nun folgen die anderen:


Am beliebtesten ist der Platz unterm Küchenfenster, dort lässt es sich herrlich scharren und so nah am Haus ist es auch sicher.


Nach ihren Scharraktionen bleibt eines immer übrig: die Brennnesseln. Die stehen dann immer einsam im braun aufgekratzen Boden.

Gestern gab's 7 Eier für uns ... und heute?  :)

Sonntag, 20. April 2014

FROHE OSTERN


Mit ganz besonderen Eiern wird heute geostert, bittesehr:


Wir freuen uns sehr über unsere neuen Hühner - nicht nur wegn der Eier. :)
Gestern durften sie ja der ersten Tag ins Freigehege. Zu meiner Verwunderung hat es ziemlich lang gedauert, bis sie rausgetrippelt sind, dann wurde mit aller Vorsicht das Gehege in Augenschein genommen und dann haben sie hühnerlike mit dem Scharren begonnen. Schon nach einem Tag lässt sich absehen, dass sie nicht lang brauchen weden, um ihren Gartenteil "duchzupflügen". ;)

Am Abend ging's problemlos in den Stall zurück, nur drei  - die Weiß-Schwarze, die schwarz-braun Gesprenkelte und mein Liebling, die Zweifärbige, - haben sich noch sehr lang im Freien herumgetrieben und wollten gar nicht aufhören mit ihrem Gescharre. Zuguterletzt sind aber auch sie im Stall verschwunden.

Jetzt wisst ihr aber ganz genau, wo unsere Oster-Eier herkommen und wieviel Freude wir mit unserem Ostergeschenk haben!

EIN SCHÖNES OSTERFEST!!!  wünschen die Heinischs mit den Blüten der Felsenbirne:



Samstag, 19. April 2014

Hühner, der erste Tag


Ihren ersten Tag mussten die Hühner ja im Stall verbringen, damit sie sich ans neue Zuhause gewöhnen. Bei ihrem ersten richtigen Fototermin zeigten sie sich scheu und suchten die Deckung der Schlafleiter, aber sonst sind sie munter und im Vergleich zu den Hühnern des letzten Jahres sehr friedlich gewesen.


Hier waren sie schon zutraulicher. Und dann gab's am Nachmittag noch eine Überraschung: wir fanden sage und schreibe 7 Eier!!! Darunter auch ein grünes- also ist eine der Hennen eine Grünlegerin. Sehr erfreulich! Wir haben übrigens beschlossen, als zehnten einen Hahn zu nehmen, damit er die Hennen im Freien beschützt. Angeblich warnt er vor dem Hühnerhabicht.

Morgen gibt es die Hühner-Fortsetzung! :)



Freitag, 18. April 2014

Die Hühner sind da!

Gestern haben wir die Hühner in ihr neues Zuhause verbracht. Die Autofahrt war unproblematisch, sie sind gut verwahrt in Kisten gehockt und harrten der Dinge, die dann ja auch auf sie zugekommen sind.


Da die Tiere ja bereits eingefangen und in den Kisten gewesen sind, als wir sie abgeholt haben, war es eine Überraschung, welche Hühner nun aus den Kisten herauskommen.


Eigentlich hatten wir ja 10 Stück gekauft, eines dürfte beim Einfangen wieder entschlüpft sein, denn bei uns sind nur 9 gelandet. Aber es sind 9 prächtige Tiere, deutlich größer als die sehr jungen Hühner der beiden vergangenen Jahre. Eine schwarze, eine weiße, eine weiße mit schwarzem Kragen, eine braune, eine zweifärbige und vier gesperberte Hühner bevölkern jetzt unseren neuen Hühnerstall.


Wir sollen sie heute noch im Stall lassen, damit sie sich an den neuen Ort gewöhnen und am Abend auch wieder zurückkehren. Bis jetzt haben sie ja ganz frei gelebt und auf Bäumen geschlafen.

Ich habe sie heute früh schon gefüttert, ein wenig tun sie mir schon Leid. Aber morgen dürfen sie dann ja raus in ihr tolles Freigehege!


Donnerstag, 17. April 2014

Garten im Frühling


Vorne blüht der Kriecherlbaum. Ob er heuer endlich auch einmal Früchte tragen wird? Dahinter sieht man die Schlehe blühen.


Vergissmeinicht liebe ich seit meiner Kindheit. Wie gut, dass sie praktisch wie Unkraut sind: einmal ausgestreut kommen sie immer wieder!


Jedes Jahr aufs Neue begeistern mich die Farne, wenn sie sich auseinander rollen. Auch die Farne haben mir schon in der Kindheit gefallen, bzw. haben sie mich beeindruckt, weil sie so archaisch sind.


Mittwoch, 16. April 2014

Löwenzahnwiese


Da die Bienen den Löwenzahn lieben, haben wir hier nicht gemäht. Wir erfreuen uns ja auch an den gelben Blüten (zumindest solange sie nicht in den Blumenbeeten auftauchen).

Dienstag, 15. April 2014

Minimaus


Beim Eingang zum Hühnerstall haben sich schon jetzt Mäuse herumgetrieben. Es dürften Babymäuse sein, denn sie sind extrem klein, sind wirken tollpatschig und haben vor allem praktisch keine Angst.  Das Kindchenschema hat auch voll gewirkt: ich fand sie (es waren drei) extrem herzig.:)

Montag, 14. April 2014

Wochenende...

Hühnerstall auskalken (zu Ostern sollen die Hühner einziehen!).

Aufsetzen bei den Bienen (sie brauchen nun ja mehr Platz für den Honig).

Die kleinen Äste von den großen abschneiden und in den Wald bringen. Die großen in Meterscheiter schneiden.

Sonntag, 13. April 2014

Samstag, 12. April 2014

Kirschblüte


Diemal bedauere ich meine geringen Fotografierkenntnisse: den Anblick des blühenden Kirschbaumen kann ich auf diesem Foto nicht einmal zur Hälfte übermitteln. Ihr müsst euch die überschwängliche Pracht der Blüten also ergänzen. ;) Den Duft, das Summen der Insekten und die laue Luft des herrlichen Freitag Abends denkt ihr euch am besten auch gleich dazu. :)

Freitag, 11. April 2014

Märzenbecher

Alljährlich gibt es die Diskussion um die Namen von Frühlingsknotenblumen, Märzenbechern und Narzissen. Wir nennen die "falschen Schneeglöckchen" eben Frühlingsknotenblumen (und nicht Märzenbecher), die hier fotografierten Blumen heißen Märzenbecher und die weißen Blumen, die so gut duften, heißen bei uns Narzissen. - Nur damit alle Unklarheiten beseitigt sind! :)


Donnerstag, 10. April 2014

Es geht voran im Hühnerstall

Die Tür selbst wird an anderer Stelle "gebaut", der Türstock ist aber schon bereit, die Türblätter warten noch auf die Bestückung!


Auch in Sachen "Inneneinrichting" tut sich was: da  Hühner ja sehr hierarchisch sind, muss natürlich auch beim Schlafen die Rangordnung eingehalten werden. So wird es hier Stangen in verschiedenen Höhen geben, damit ja alles seine Ordnung hat! ;)


Mittwoch, 9. April 2014

ArbeitArbeit

Die Dämmplatten sind längst am Dachboden, allerdings sind sie noch nicht verlegt. Das Verlegen muss auch noch warten, zum Beispiel auf einen regnerischen Sommertag. Im Frühling hat man ja draußen alle Hände voll zu tun.


Die Weiden am Bach sind geschnitten, denn die Bienen haben die blühenden Palmkatzerl bereits "abgeerntet". Wenn wir die Weiden nicht schneiden würden, hätten wir in wenigen Jahren eine vollkommene Weiden-Schattenlage. Weiden wachsen ja extrem schnell! 


Dienstag, 8. April 2014

Schießscharten

In den Nebengebäuden gibt es Auslassungen, die wie Schießscharten aussehen. Vermutlich dienten sie aber eher der Durchlüftung der Gebäude. Hier ein Blick durch eine solche "Schießscharte" auf den Teich, davor der blühende Marillenbaum. Das Gitter ist die Rankhilfe der Rosen.


Sonntag, 6. April 2014

Frühlings-Blick

Vom Fenster im Dachstüberl sieht man gut über den vorderen Teil des Grundstücks, wobei die Jahreszeit günstig ist: in wenigen Wochen bricht hier nämilch die "grüne Hölle" los und dann kann man vor lauter Grün auf den Fotos kaum noch Einzelheiten erkennen. ;)


Samstag, 5. April 2014

Steinmauer


Wovon es im Waldviertel mindestenm so viel gibt wie Wald: Steine! Hier ein Ausschnitt aus einer unserer Mäuerchen. Sehr romantisch! :)